15.06.10 - ART Rumänien

ART - Made in Rumania - „Es hätte nicht besser laufen können“, meint Ioan Covaci, der... mehr

30.03.10 - Erfolgreiche Präsentation der ART E-Ladestation auf der CeBit 2010

Gleich auf zwei Ständen konnten Messebesucher die Funktionalität der intelligenten ART... mehr

4.03.10 - eMOBILITY

Intelligent Strom tanken mit ART Ladestationen mehr

21.12.09 - Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

Wir wünschen unseren Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und... mehr

1.12.09 - MUTiviert und kreARTiv !

Rundum zufrieden haben wir unseren Messestand in Nürnberg verlassen. Bis zur letzten Minute hat das... mehr

Anhand eines Praxisbeispiels sind die 3 Phasen von SYSMART® erläutert.

Phase 1 - Entwicklung

Ein Kunde hat oder plant ein neues Produkt. Die ART-Gruppe kann auf dem Weg vom Plan über das Konzept bis zum Entwurf eine Reihe von Fragen beantworten. Diese frühe Einbindung hat den Vorteil, dass der Freiraum für den Produktentwickler des Kunden sich vergrößert. Er kann Design, Funktion und spätere Produktion mit nur einem Partnerunternehmen diskutieren. Das vermindert die Kosten für das Produkt. Denn in dieser Phase werden 70-80% der späteren Produktkosten festgelegt. (Quelle)

Steuerung,  Energieverteilung und  Maschinendesign müssen konzipiert und entworfen werden. Kühl- und Lüftungskonzepte werden diskutiert. Was wird Standard, was Variante und was wird optional angeboten? Was wird eng in die Maschine und was wird dezentral aufgestellt? Wie viele Schnittstellen sind sinnvoll – Steckermontage als Baustellenanschluss oder Festanschluss? Welche Schutzklasse ist erforderlich? Wird dieses Design mit Radien und Kanten auch aus Blech herstellbar sein? Lackiertes Blech, verzinktes Blech, Edelstahl oder Aluminium, Sandwichbauweise? Welche Bauteillieferanten sind geeignet? Und was kostet was? Sind Unterbaugruppen günstiger zu produzieren als Komplettsysteme? Punkt – zu Punkt Verdrahtung oder Kabelbaum?
Wird die erdachte Lösung auch wie geplant die Anforderungen aus dem Pflichten- und Lastenheft erfüllen?

Ein Muster wird gebaut auf Basis von Entwürfen, Schaltplänen und Rotstiftzeichnungen, iterativ. Laboruntersuchungen wie Modalanalyse, EMV-Analyse, 3D-Punktmessung oder Versuche in der Klimakammer. Was erforderlich ist, wird gemacht. Wieder Iteration. Dann erfolgt die Freigabe zur Planung der Vorserie oder eines Erstmusters. Mit entschieden wurde die Fragen der Logistiker: Was wird wo zu welchen Kosten gefertigt? Sind Unterbaugruppen für Standard, Varianten oder Optionen über Bestände vorzuhalten, um schnelle Abrufe täglich liefern zu können? Was kann an welchem  Standort unter Beachtung von Logistikkosten und ökologischen Gesichtspunkten gefertigt werden? Welche Ersatzteile müssen lagerhaltig geplant werden?

Diese Antworten fließen in die Kalkulation des Serienproduktes ein.


Phase 2 - Serie

Die Serie wird vorbereitet. Viele Fragen wurden bereits während der Phase 1 beantwortet. Das hilft nun, die Produktion zügig vorzubereiten. Der Einkauf organisiert und überwacht die Materialbeschaffung.
Werkzeuge und Prüfmittel werden nun beschafft und freigegeben. Prüfprogramme werden geschrieben. Mit einem Audit wird bei neuen Lieferanten die Zuverlässigkeit hinterfragt und eventuelle Korrekturmaßnahmen festgelegt. Das Produkt und die Lieferantenkette werden in unsere Logistik- und das Qualitätsmanagementsystem integriert.
Unsere Kunden entwickeln ihre Produkte auch in der Serie ständig weiter. Beispiele: ein neuer Endschalter arbeitet exakter, ein neuer Leitungstyp ist günstiger, eine weitere Option wird im Gehäuse benötigt. Die Auslaufplanung wird gemeinsam mit anderen Lieferanten auf die Liefersequenz berechnet, abhängig von hochwertigen Beständen und dem bestmöglich Zeitpunkt zur Umstellung auf die neue Komponente. Dies kann insbesondere für Varianten und Optionen anspruchsvoll sein.

Läuft ein Produkt aus,  planen wir an der Seite unseres Kunden mit den Lieferanten den Materialauslauf und die Ersatzteilversorgung.    


Phase 3 – Service

Wir passen eine Bestellung selbst nach Auslieferung noch an die letzten Änderungswünsche des Kunden an. Unsere Dokumentation ermöglicht die Lieferung von Ersatzteilen, auch wenn einmal „alles zusammengebrochen ist“.  Ein „Vor Ort Service“ ist machbar, wird aber i. d. R. wegen der Produktkenntnis aus dem Sevicenetz unserer Kunden geleistet.